108 Sonnengrüße
– Eine bewegte Reise durch das Jahr
Die Praxis der 108 Sonnengrüße sind bei mir und vielen Yogis zu den Sonnenwenden schon Tradition geworden – als Ritual des Übergangs, der Reflexion und des Neubeginns.
Anstatt 108-mal denselben Sonnengruß zu wiederholen, bewegen wir uns durch 3 x 36 verschiedene Sonnengrußvariationen.
Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Praxis, die körperlich fordernd sein kann, gleichzeitig aber Raum für Achtsamkeit, Wahrnehmung und innere Prozesse lässt.
Die drei Abschnitte stehen symbolisch für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:
🌿 Loslassen – Was darf zurückbleiben? Was habe ich gelernt?
🌿 Wahrnehmen – Wo stehe ich gerade? Was bewegt mich im Moment?
🌿 Ausrichten – Was möchte ich nähren? Wohin soll mein Weg führen?
Die Praxis fordert nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.
Durch die Wiederholung entsteht oft ein meditativer Zustand, in dem Gedanken klarer werden und neue Perspektiven entstehen können.
Du musst dafür keine 108 perfekten Sonnengrüße beherrschen. Pausen sind jederzeit möglich und willkommen.
Gleichzeitig solltest du Freude an Bewegung haben und bereit sein, dich auf eine intensive körperliche und mentale Erfahrung einzulassen.
Im Mittelpunkt stehen nicht Leistung oder Ehrgeiz, sondern das bewusste Erleben dieses besonderen Rituals – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.
Wenn du Zeit und Lust hast, nimm dir gerne auch danach noch ein bisschen Zeit zum Beisammensein.
Bei Schlechtwetter treffen wir uns am Kirchenweg 3.



